Kriminalpädagogisches Schülerprojekt Siegen KPS

 

Dem Jugendstrafrecht liegt der Erziehungsgedanke zugrunde. Ziel ist es, in der gebotenen Form auf den straffällig gewordenen Jugendlichen einzuwirken, damit dieser in Zukunft nicht erneut straffällig wird. Das Kriminalpädagogische Schülerprojekt -kurz KPS- ist eine erzieherische Maßnahme und stellt eine Diversionsmaßnahme nach den „Diversionsrichtlinien des Landes NRW“ dar.

 

Jugendliche (Erst- ) Straftäter werden einem Schülergremium vorgestellt, das mit den Delinquenten (Straffälligen), in einem Gespräch unter Gleichaltrigen, das strafbare Fehlverhalten erörtert und versucht Einsichten in die Straftat zu erzeugen und die Norm zu verdeutlichen. Das Schülergremium vereinbart eine Sanktion, nach deren Erledigung die Staatsanwaltschaft das Strafverfahren i.d.R. einstellt. (§ 45 II JGG).

 

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