Psychosoziale Prozessbegleitung PSPB

 

PSPB

Zur Stärkung der Opferrechte im Strafverfahren, gemäß § 406 g StPO, haben Verletzte von schweren Gewaltstraftaten, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens, einen Rechtsanspruch auf kostenlose Psychosoziale Prozessbegleitung.

 

Damit bekommen besonders schutzbedürftige Opfer die Möglichkeit, vor, während und nach der Hauptverhandlung professionell begleitet zu werden.

 

PSPB umfasst eine qualifizierte Betreuung, Informationsvermittlung und Unterstützung der Betroffenen, mit dem Ziel individuelle Belastungen zu reduzieren und eine drohende Sekundärviktimisierung durch ein Strafverfahren zu vermeiden.

 

PSPB ist geprägt von transparenter Arbeitsweise und der interdisziplinären Kooperation mit allen am Strafverfahren beteiligten Berufsgruppen.

 

PSPB wird von Fachkräften durchgeführt, die fachlich, persönlich und interdisziplinär qualifiziert sind und eine entsprechende Zusatzausbildung absolviert haben.

 

Das Hilfsangebot ist für alle Betroffenen kostenlos und in seinem Ablauf unbürokratisch.

 

 

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